Als Junge Union sind wir bei allem dabei, das Jugendliche betrifft und setzen uns mit einer starken politischen Stimme für die Interessen der Jugend ein. So auch in der Jugenddelegation der Stadt Rastatt, in der wir mit vier Mitgliedern und als einzige jugendpolitische Gruppe vertreten sind. Auf dieser Seite möchten wir dich über alles Wichtige informieren.

Lies hier den aktuellen Stand unserer Arbeit.

Was ist die Jugenddelegation?

Das Herzstück der Jugendbeteiligung in Rastatt ist die Jugenddelegation. In ihr können sich alle Jugendlichen zwischen 14 und 20 Jahren, die ihren Lebensmittelpunkt in Rastatt sehen engagieren und damit Ansprechpartner für Politik und Verwaltung sein. Die aus derzeit 43 Mitgliedern bestehende Delegation formiert sich jährlich am Jugendgipfel.

Aktuell gibt es fünf Arbeitsgruppen zu den unten aufgeführten Themen. In diesen kann sich jeder einbringen der Interesse hat. Jede Arbeitsgruppe hat zwei Sprecher, die aktuell 10 Sprecher der Gruppen bilden die Sprechergruppe aus deren Reihen der Vorstand und seine Stellvertretung gewählt werden. Unser stellvertretender Vorsitzender Tobias Knödler führt die Jugenddelegation derzeit an.

Das offene Format ermöglicht interessierten Jugendlichen, sich auch kurzfristig und mit neuen Ideen zu engagieren. Die Jugenddelegation holt außerdem Meinungsbilder der Jugendlichen ein, entscheidet, welche städtischen Themen wichtig für Jugendliche sind, gibt Politik und Verwaltung Tipps und Empfehlungen und bringt auch eigene Ideen und Vorschläge ein.

Der jährliche Jugendgipfel

Der jährlich stattfindende Jugendgipfel soll das zentrale Element der Jugendbeteiligung in Rastatt sein. Hierfür müssen aber noch einige Dinge verändert werden, die in der Vergangenheit schief gelaufen sind.

So war die Anzahl der anwesenden Jugendlichen in der Vergangenheit stark rückläufig. Dies lag vor allem daran, dass die Schulleitung vieler Schulen die Schüler nicht vom Unterricht freistellten.

Wir fordern deshalb, dass es allen Schülern ab 14 Jahren ermöglicht wird, den Jugendgipfel, auch während eines Teils der Schulzeit, zu besuchen und sich informieren zu können oder neue Ideen einzubringen, bzw. im Idealfall gleich in Workshops an deren konkreten Umsetzung zu arbeiten.

Leider waren in den vergangenen Jahren das Programm teilweise unausgewogen und Konzepte sowie Veranstaltung nicht wirklich passend.

Wir begrüßen es deshalb sehr, dass der Jugendgipfel in Zukunft von der Jugenddelegation geplant und ausgerichtet wird und fordern gleichzeitig, ein attraktives Programm zu entwerfen, um Jugendliche zu motivieren, den Jugendgipfel zu besuchen und diesen als Werbeplattform für Jugendbeteiligung und der Arbeit in der Jugenddelegation zu nutzen.

Außerdem war es in der Vergangenheit möglich, bei Jugendlichen für Inhalte zu werben, die strafbar sind und mit Vereinigungen am Jugendgipfel präsent zu sein, die linksextremen und gewaltbereiten Gruppierungen nahe stehen.
Dies verurteilen wir aufs schärfste. Wir werden in Zukunft nicht mehr Teil einer Veranstaltung sein, bei der verfassungsfeindliche Gruppierungen anwesend sind und für strafbare Inhalte geworben wird.

Der Jugendgipfel soll folglich durch unsere Mitarbeit in der Jugenddelegation und der entsprechenden Arbeitsgruppe wieder eine Großveranstaltung für Jugendliche in Rastatt werden, die mit Inhalten und einem sehr guten Programm, Herzstück der Jugendbeteiligung in Rastatt ist und so auch der Präsentation geleisteter Arbeit und Ergebnissen dient um eine würdige jährliche Neugründung der Jugenddelegation zu ermöglichen.

Jugendbeteiligung in Rastatt soll wieder attraktiv veranstaltet werden!

Wofür setzt sich die Junge Union in der Jugenddelegation ein?

Wir reflektieren regelmäßig unsere Positionen und Inhalte in den Gremien der Jugenddelegation. Mitglieder der Jungen Union wirken in diesen Arbeitsgruppen mit und engagieren sich beispielsweise auch als Sprecher eines Themenschwerpunkts. Die aktuellen Standpunkte, die wir in die Arbeit der Jugenddelegation beratend mit einfließen lassen, haben wir zuletzt zur konstituierenden Vorstandssitzung am 29.01.2018 ausgearbeitet und zusammengefasst. Wir bauen unsere inhaltlichen Erfahrungen mit allen JU-Mitgliedern aus und diskutieren regelmäßig bei Facebook und unseren WhatsApp-Gruppen.

Neugestaltung der Rastatter Bäderlandschaft

Am Montag, den 22. Januar 2018, informierte die Stadt und der Gemeinderat bei einer öffentlichen Betriebsausschusssitzung die Rastatter Bürgerinnen und Bürger über den aktuellen Stand der Entwicklungen.

Zu dieser Sitzung waren auch Mitglieder der Jungen Union anwesend.

Als Junge Union setzen wir uns seit Beginn der Diskussion Anfang 2015 für ein zukunftsorientiertes und nachhaltiges Konzept zur Neugestaltung der Rastatter Bäderlandschaft ein. Im März 2015 äußerte sich der Stadtverband der Jungen Union kritisch zu den damaligen Plänen der Stadtverwaltung und des Gemeinderats und bot so den Anstoß einer öffentlichen Diskussion. Besonders das Alohra ist enorm sanierungsbedürftig und gefährdet den Badebetrieb.

Im Juni 2015 besuchte der Vorstand der Jungen Union das Europabad in Karlsruhe, um die Expertise der Jungen Union bei einer Führung und einem Gespräch mit dem Geschäftsführer der Karlsruher Bädergesellschaft mbH zu erweitern. Durch unsere persönlichen Eindrücke und Gespräche konnten wir wichtige Einblicke und Informationen über den wirtschaftlichen und technischen Bäderbetrieb gewinnen.

Wenige Wochen im Anschluss an unsere Exkursion ins Europabad nach Karlsruhe, konnten wir mit Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch über unsere Anliegen sprechen und unsere Verbesserungsvorschläge zur Entwicklung und Konzeption der Bäderfrage direkt diskutieren und übermitteln.

Die Junge Union setzt sich für Partizipation und Bürgerbeteiligung bei der Lösung der Bäderfrage ein. Anfang 2016 gründeten die Stadtwerke den Arbeitskreis „Zukunft Bäder Rastatt“. Ein Mitglied der Jungen Union ist als jugendpolitischer Vertreter der CDU seither Teilnehmer in den regelmäßigen Arbeitskreissitzungen und Informationsveranstaltungen, um die Interessen der Familien und Jugend in die Entscheidungen des Gremiums mit einfließen zu lassen. 2017 organisierte die Stadtverwaltung einen Workshop, zu dem alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt eingeladen waren ihre Ideen und Empfehlungen mit einzubinden. Die Junge Union begleitet den Prozess kontinuierlich und steht in engem Austausch und Kontakt mit den Akteuren und Entscheidungsträgern.

Aus unseren Erfahrungen und intensiven Fachgesprächen und Diskussionen ergeben sich für die Junge Union klare Positionen zur Bäderfrage in Rastatt:

Unabhängige und wirtschaftlich-orientierte Marktanalyse zum Standort und den auszugestaltenden Angeboten eines neuen Schwimmbades, die sich an der Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit für Rastatt misst.
Neu- und Zubau eines „Kombi-Bades“ aus Hallen- und Freibad am Standort Schwalbenrain (Freibad) mit attraktiven und generationsübergreifenden Freizeitangeboten (Sport- und Spiel, Gastronomie, Sauna…). Damit soll das sanierungsbedürftige Hallenbad Alohra rückgebaut werden.
Aktive Partizipation und Bürgerbeteiligung als fundamentales Element des Planungs- und Bauprozesses. Wir engagieren uns als Junge Union aktiv im Arbeitskreis „Zukunft Bäder Rastatt“ und in den städtischen Bürgerbeteiligung-Workshops.

Jugendtreffplätze

Wir setzen uns für attraktive Freizeitangebote ein, die den modernen Ansprüchen und Jugendtrends entsprechen. Im Zusammenhang mit der zunehmenden Beliebtheit für Sport- und Fitnessaktivitäten, empfehlen wir den Blick auf altersgerechte Angebote. Viele Jugendliche wünschen sich vermehrt Möglichkeiten für „Calisthenics“. Wir sprechen uns dafür aus, dass derartige Aktivitäten in unserer Stadt ermöglicht werden können.

Weiterhin ist es unerlässlich, dass bestehende Sportplätze regelmäßig gewartet und saniert werden. Dies gewährleistet nicht nur die Attraktivität bestehender Sportanlagen, sondern vor allem auch die Sicherheit der Jugendlichen.

Schulen und Schullandschaft

Als Junge Union setzen wir uns für einen starken Bildungs- und Ausbildungsstandort in Rastatt ein. Das differenzierte Schulsystem und die duale Ausbildung haben sich als Erfolgsmodell bewährt. Als Junge Union sind uns leistungsstarke und sehr gut ausgestattete Schulen für den Erfolg aller Schülerinnen und Schüler sehr wichtig. Ein differenziertes und durchlässiges Schulsystem bietet Chancengerechtigkeit für Alle.

Jugendcafé

Wir wünschen uns einen generationsübergreifenden und altersgerechten Treffpunkt für Jugendliche. An diesem Standort, der in der Innenstadt fußläufig erreicht werden soll, können junge Menschen sowohl nach Schulschluss ihre Hausaufgaben erledigen, als auch sich zu anderen Anlässen verabreden oder die Räumlichkeiten für eigene Veranstaltungen (z.B. Geburtstagspartys) reservieren und mieten.

Für die Ideenfindung und Konzeption eines projektorientierten Jugendcafés werden wir die Erfahrungsberichte anderer entsprechenden Einrichtungen im Land ausfindig machen, um uns an Erfolgsmodellen orientieren zu können.

Jugendgipfel

Wir arbeiten aktiv an einem Kommunikationskonzept für den langfristigen Erfolg des Jugendgipfels mit. Der jährliche Jugendgipfel ist das Highlight der Jugendbeteiligung in Rastatt und muss als solcher auch organisiert und ausgestaltet werden. Dafür stehen wir im stetigen Dialog mit allen verantwortlichen Akteuren, um ein umfassendes und attraktives Programm für alle Schülerinnen und Schüler präsentieren zu können. Die Organisation des Jugendgipfels obliegt dem entsprechenden Gremium der Jugenddelegation. Gemeinsam schaffen wir eine umfangreiche Plattform für alle Vereine, Organisationen und Unternehmen, die sich repräsentieren möchten und so das Programm, neben Freizeitaktivitäten und Aktionen, hervorragend ergänzen.

Kann ich mitentscheiden, was bewegen oder verändern?

Ja, denn in den Arbeitsgruppen der Jugenddelegation kann sich jeder beteiligen, der Lust und Zeit, ganz egal wie viel, hat.

Nach § 41 (1) der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg muss die Stadt Rastatt außerdem die Jugendlichen bei Planungen und Vorhaben beteiligen, wenn ihre Interessen berührt werden. So ist eine aktive Einbeziehung und die Möglichkeit Einfluss zu nehmen sogar gesetzlich verankert, eine Nichtbeachtung der Jugendlichen ist deshalb ausgeschlossen.

Zur Unterstützung wird die Jugenddelegation permanent durch einen städtischen Referenten für Jugendbeteiligung repräsentiert. Florian Seeland, der dieses Amt seit dem 1. September 2017 innehat, vertritt die Jugenddelegation gegenüber der Stadtverwaltung.

Lies in der nächsten Rubrik wie genau.

Wie kann ich mitmachen und warum für die Junge Union?

Als Junge Union sind wir von Anfang an nicht nur Initiator der Jugenddelegation in Rastatt, sondern tatkräftig mit vier Mitgliedern und als einzige jungendpolitische Gruppe bei der Verwirklichung und Mitarbeit dabei.

Gemeinsam treffen wir uns regelmäßig in unserer Freizeit zu Veranstaltungen und tauschen unsere Ideen aus, diskutieren miteinander und entscheiden gemeinsam, welche Vorschläge wir in der Jugenddelegation einbringen und vertreten.
(Hier einige unserer Vertreter in der Jugenddelegation mit dem Jugendbeteiligungsreferent Florian Seeland.)

Am besten kontaktierst du Tobias Knödler, der teilt dir gerne mit, wie du dich konkret engagieren kannst oder bringt deine Idee direkt in die Arbeit der Jugenddelegation ein.

Wie kam die Jugenddelegation zustande?

In enger Absprache zwischen Junge Union und CDU reichte am 24.11.2015 die CDU-Fraktion im Gemeinderat einen Antrag ein, der Jugendlichen klare Handlungsmöglichkeiten und Beteiligungsformen in der Stadt Rastatt ermöglichen soll.


Quelle: BNN, den 25.11.2015

Die Stadt Rastatt hat daher Jugendliche von verschiedenen Schulen, Vereinen, politischen Jugendorganisationen und sozialen Projekten angesprochen und eingeladen, an dem spannenden Beteiligungsprozess mitzuwirken. Denn Jugendbeteiligung ohne Jugendliche – das geht gar nicht! Darüber hinaus brauchen die Jugendlichen aber auch konkrete Unterstützung: von Menschen, die bereits Politik in der Stadt gestalten, also Stadträtinnen und Stadträte. Und von Menschen aus der Stadtverwaltung. Schließlich müssen die (Jugend-)Projekte in der Stadt umgesetzt werden. Und so hat die Stadt Rastatt eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen und im „Trialog“ zwischen Jugendlichen, Gemeinderäten und Verwaltungsleuten einen Prozess in Gang gesetzt mit dem Ziel, ein Konzept zur Jugendbeteiligung zu erarbeiten. Unterstützung gab‘s dabei vom Stuttgarter Kommunikationsbüro Ulmer, um den Beteiligungsprozess zu moderieren, zu begleiten und zu strukturieren.

Nach gut einem Jahr mit vier Workshops, einer Feedbackrunde, Diskussionen, Entwürfen – und wie es sich in der Politik gehört – weiteren Diskussionen und wieder neuen Entwürfen steht die „Richtlinie Jugendbeteiligung Rastatt“.

Am 24. April 2017 hat der Gemeinderat den "Richtlinien zur Jugendbeteiligung in Rastatt" zugestimmt.

Die Richtlinien können hier nachgelesen werden: Richtlinien zur Jugendbeteiligung in Rastatt

Tobias Knödler - Vorsitzender der Jugenddelegation

Du interessierst dich für die Arbeit in der Jugenddelegation, hast neue Ideen oder möchtest genauere Informationen zu den Ergebnissen unserer erfolgreichen Arbeit?
Dann melde dich gerne bei mir!

E-Mail:   tobi.knoedler@gmx.net